Stellungnahme

Abgelegt unter: Allgemein — Thomas at 7:00 pm on Freitag, Oktober 28, 2011

Wir wollen mit dieser öffentlichen Stellungnahme unseren Unmut über die Führung des 1. FC Köln zum Ausdruck bringen. Unabhängig von kurzfristigen sportlichen Entwicklungen liegt es uns als aktiven Fans und Mitgliedern am Herzen langfristige Strukturen zu schaffen. Diese Strukturen müssen sich an der Tradition dieses Vereins orientieren und auf langfristigen Erfolg ausgerichtet sein. Die Aufgaben eines Vorstandes umfassen, neben der Vorgabe eines Weges für den gesamten Verein, auch die Außendarstellung und weitere elementare Punkte, die wir im Folgenden aufgreifen.

VERANTWORTUNG

Dem Vorstand eines großen Vereins und mittelständischen Unternehmens, wie dem 1. FC Köln, obliegt eine große Verantwortung. Leider sind die Herren Overath, Glowacz und Neukirch dieser Verantwortung zu keinem Zeitpunkt ihrer Amtszeit gerecht geworden. Die Entscheidungen über Trainer- und Managerentlassungen wurden intransparent in Hinterzimmern getroffen und anschließend waren die Herren nicht bereit, ehrlich in der Öffentlichkeit Stellung zu beziehen.

Bereits bei der Übernahme der Vereinsführung von Herrn Caspers zeigte unsere jetzige Vereinsführung schlechten Stil und drängte ihn inklusive öffentlicher Schlammschlacht aus dem Amt. Der Rauswurf von Herrn Soldo war in dieser Hinsicht wohl der unrühmliche Höhepunkt. In Verbindung mit der Entlassung von Herrn Meier konnte man sich zwar selbst im Amt halten, Verantwortung wurde jedoch nicht übernommen. Stattdessen wurde Michael Meier zum alleinigen Sündenbock abgestempelt. An dieser Stelle sei auch auf die vorangegangene zweifelhafte Verlängerung des Vertrages mit Geschäftsführer Meier hingewiesen, die sie zu verantworten hatten.

Diese Verantwortung tragen die drei Vorstandsmitglieder ganz alleine als oberstes gewähltes Gremium des Vereins. Zudem sind sie durch die Stellung in der Gesellschafterversammlung der 1. FC Köln Verwaltungs GmbH maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung der Profimannschaft. Die getroffenen Entscheidungen waren jedoch oftmals mehr als diskussionswürdig, bereits beim angeblichen Trikotsponsor aus Zypern haben die drei eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit dem Amt scheinbar überfordert waren und sind. Sicherlich handelt es sich um Einzelentscheidungen, doch unter dem Strich fallen in ihre Amtszeit zwei Abstiege und aktuell haben sie sieben Trainer verschlissen. Es reicht nicht aus kleinlaut und sich mehrfach einzugestehen:“Wir haben Fehler gemacht“. Schließlich haben sich diese Fehler während der Amtszeit gehäuft und wiederholt. Die inhaltlichen und persönlichen Konsequenzen blieben aus.

AUßENDARSTELLUNG

Zwar wurden nicht alle Trainer entlassen, dennoch nahm der Vorstand, wie zum Beispiel im Falle von Frank Schaefer, oftmals eine mehr als unglückliche Rolle ein. Statt öffentliche Diskussionen im Keim zu ersticken, glänzten die Herren mit Abwesenheit und sorgten somit für eine existenzbedrohende Situation für den gesamten Verein. Diese unglückliche Figur in der Öffentlichkeit führt auch dazu, dass wir ihnen kein gutes Zeugnis in Sachen „Außendarstellung“ ausstellen können.

Die Außendarstellung geht natürlich über die bloße Anwesenheit im Stadion hinaus und insbesondere in kritischen Situationen und nach Fehlentscheidungen ist der Vorstand in der Pflicht. Es scheint gerade so, als ob man sich immer mit den positiven Entwicklungen brüsten will und in stürmischen Zeiten abtaucht. Besonders in diesen Zeiten aber braucht der Club starke Repräsentanten. Die Entscheidungsgewalt lag und liegt jedoch zu jeder Zeit bei der gewählten Führungsriege, auch wenn hier beispielsweise bei Transfer und Vertragsentscheidungen nach außen ein anderer Eindruck vermittelt werden soll, indem auf die alleinige Entscheidungsbefugnis von Manager, Trainer und Sportslab verwiesen wird. Allerdings hört diese Befugnis bei konkreten Summen auf und der Vorstand ist als letzte Entscheidungsinstanz gefragt.

Sicherlich sind sie nicht für einzelne Niederlagen explizit verantwortlich, doch ist ein Fernbleiben der Weihnachtsfeier nach dem Debakel im DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg kein Zeichen von Größe, vielmehr ist es den Mitgliedern, Spielern und Vereinsvertretern gegenüber ein deutliches Zeichen von Missachtung und mangelnder Wertschätzung. Vor der aktuellen Saison gab es einen weiteren unrühmlichen Höhepunkt, indem mehrere Altinternationale unseres Vereins neue Sitzplätze im Müngersdorfer Stadion erhielten und die mangelende Kommunikationsfähigkeit der Vereinsführung dazu führte, dass der FC um ein weiteres Kapitel peinlicher öffentlicher Auseinandersetzungen reicher war.

KOMMUNIKATION

Neben der bloßen Repräsentation des Vereins nach außen ist der Vorstand auch das Bindeglied zwischen Verein und Lizenzspielbetrieb. Jedoch scheint man sich dieser Aufgabe kaum bewusst zu sein. Die Kommunikation innerhalb des Gebildes 1. FC Köln hat sehr unter ihrem Führungsstil gelitten. Arrogante Äußerungen gegenüber Mitgliedern des Vereins nach der letzten Jahreshauptversammlung gipfelten schließlich in einer offenen Feindseligkeit gegenüber der Mitgliederinitiative „FC:Reloaded“. Sicherlich hat die Initiative öffentlich in Form von Herrn Müller-Römer polarisiert und Fehler gemacht. Man muss die Ziele der Kampagne auch nicht komplett teilen und man kann mit einzelnen Personen durchaus Differenzen haben, dennoch ist es die Pflicht des Vorstands, einen respektvollen Umgang im Verein zu wahren. Kritische Mitglieder und Fans mit dem Verweis auf die Anzahl von Länderspielen mundtot zu machen, zeugt nicht nur von schlechtem Stil, sondern auch von Kleingeist. Diese persönlichen Eitelkeiten gehen sogar soweit, dass Spielern verboten wurde Interviews mit einem Fernsehsender zu führen, der zuvor mit einem Vertreter von „FC:Reloaded“ sprach. Dieses Verbot wurde zudem noch während des wichtigen Spiels gegen Bremen in der letzten Saison durchgesetzt und es ist fraglich, ob mit solchen Maßnahmen nicht die Unruhe im Umfeld erst auf die Mannschaft übertragen wird.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass sich die Kritik nicht auf einzelne Personen des Vorstands fokussiert. Weder Herr Neukirch, noch Herr Glowacz und auch nicht Herr Overath haben es jemals geschafft einen würdevollen Umgangston zu etablieren. Die unpassenden Attacken gegen langjährige ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder beim „Herbsttreff“ vor dem Spiel gegen Hannover waren in dieser Hinsicht ein weiterer negativer Höhepunkt. Selbst nach der Niederlage vor Gericht im Bezug auf die Herausgabe der Mitgliederdaten spielen die Herren weiterhin auf Zeit und versuchen die öffentliche Wahrnehmung dieser Schlappe durch schriftliche Stellungnahmen zu verzerren.

Der 2. Teil der Stellungnahme wird in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Unterzeichner:

Sektion Remscheid
Wahner Jungs
Red Sky Cologne
Tohuwabohu Köln
KÖLN-SÜD
Kölsches Herzblut
Wilde Horde Köln 1996
Kölsch Bajaasch
Boyz Köln
Domstadt Syndikat
Emsböcke Salzbergen 1998
Mutiere Geissböcke
Rote Elite Domstadt
Brigade Red Cologne 1999
Sektion Videotext
ABSCHAUM Köln 1999
Südstadt Boyz
Suffböcke Dünnwald
ARROGANTIA COLONIA 1994
FanOrga – Op ewig treu
Ladies in Red
Troika Köln
Rote Böcke
VeedelsRadau
Cologne Power East Belgium
Drinking Now
Fluktuation 8
High Society Pulheim
Coloniacs
Cologne Billy-Goats

Erklärung zur Kritik am Vorstand des 1. FC Köln

Abgelegt unter: Allgemein — Thomas at 9:00 pm on Mittwoch, August 10, 2011

Die neue Saison hat begonnen und die Wünsche nach einer ruhigen Spielzeit fern von Abstiegssorgen und Unruhe abseits des Platzes sind in Köln größer denn je. Als aktive Fanszene haben wir uns stets das Wohl unseres Vereins auf die Fahnen geschrieben und wollen gemeinsam eine positive Zukunft gestalten.

In der vergangenen Saison kam es am letzten Spieltag der Saison gegen den FC Schalke 04 zu massiven Protesten in Süd- und Nordkurve des Müngersdorfers Stadions. Ziel dieser Proteste war in erster Linie der Vorstand des 1. FC Köln e. V. Wir möchten diese Stellungnahme nutzen, um kurz über die Beweg- und Hintergründe der Aktion aufzuklären. Neben unserer bedingungslosen Hingabe sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, die Entwicklungen rund um den Club kritisch zu begleiten und Missstände zu benennen. Nach unserer Auffassung hat der Vorstand mit seiner Politik der letzten Jahre diesem Verein mehr geschadet als genutzt. Eine detaillierte Aufzählung der Kritikpunkte würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen und wir verweisen daher auf die zahlreichen Publikationen aus den Reihen der Fanszene sowie unter anderem auf den Bericht der Wilden Horde zu besagtem Heimspiel. Die finanzielle Lage unseres Clubs und der immer größer werdende Einfluss externer Investoren ist für uns in diesem Zusammenhang jedoch der Hauptkritikpunkt. Darüber hinaus kritisieren wir den arroganten Führungsstil und den Umgang mit Mitgliedern sowie verdienten Personen rund um den 1. FC Köln. Wir fühlen uns durch den gesamten aktuellen Vorstand schlichtweg nicht mehr gut repräsentiert.

Letztendlich muss der Vorstand die Verantwortung für die Lage des 1. FC Köln als Verein sowie der ausgegliederten Kapitalgesellschaft übernehmen, da er durch seine Stellung in der Gesellschafterversammlung die Ausrichtung der Lizenzspielerabteilung maßgeblich beeinflusst. Diese Verantwortung fordern wir nach den Fehlern der Vergangenheit ein. Wir lassen uns von einem zehnten Tabellenplatz nicht blenden. Der Abstieg wurde nur knapp vermieden und in diesem Zusammenhang haben wir ein anderes Verständnis von Verantwortungsübernahme als der aktuelle Vorstand. Bewusst haben wir diese Kritik im Stadion erst nach dem sicheren Klassenerhalt geäußert, da wir die Mannschaft im Abstiegskampf nicht irritieren wollten. Zudem möchten wir anmerken, dass die Basis dieser Aktion nicht aus einer kleinen Gruppe bestand, sondern sämtliche unterzeichnenden Fanclubs und Gruppierungen diese Aktion unterstützt haben. Wir werden auch in der kommenden Saison weiterhin als aktive Fans und Mitglieder von unserem Recht Kritik zu üben Gebrauch machen. Wie schon in der Vergangenheit stehen wir selbstverständlich zu jedem konstruktiven Dialog zum Wohle des 1. FC Köln sowie seiner Fans, Anhänger und Mitglieder bereit.

ABSCHAUM Köln 1999
Sektion Videotext
Brigade Red Cologne 1999
Emsböcke Salzbergen 1998
Rote Elite Domstadt
Mutierte Geißböcke
Eifelkutten
Köln-Süd
Cologne Power East Belgium
Sektion Remscheid
Drinking Now
Kölsch Bajaasch
Boyz Köln 2001
Wahner Jungs
Fluktuation 8
Tohuwabohu Köln
VeedelsRadau
WILDE HORDE Köln 1996
Domstadt Syndikat
Red Sky Cologne
Rote Böcke 2001
Troika Köln
RE7 Crew
Cologne-Billy Goats
fc-reloaded
Arrogantia Colonia 94
High Society Pulheim
Suffböcke Dünnwald
Meerbusch
Kölsches Herzblut

Kein gelungener Auftakt

Abgelegt unter: Allgemein — admin at 7:09 pm on Sonntag, August 22, 2010

Der FC stolpert wieder einmal in eine Bundesliga-Saison.  Mit 1:3 unterlag die Soldo-Zehn (Kapitän Mohamad wurde nach  87 Sekunden des Feldes verwiesen) vor heimischem Publikum gegen den Aufsteiger aus Kaiserslautern. Es lief wie immer gegen den ungeliebten Gegner aus der Pfalz: Eine gute Portion Pech, Unvermögen und mehr als eine Prise der Zutat “schlechter Schiedsrichter” ließen das Auftaktmenü zu einer ungenießbaren Suppe verkommen. Zwar brachte Novakovic den FC nach schwerem Sippel-Patzer in Führung, doch schwanden bei über 30 Grad in Unterzahl zusehendst die Kräfte, so dass der Gast zu drei Treffern (2x Lakic, 1x Ilicevic) kam. Anscheinend könnte der für die Region so wichtige Verein in Müngersdorf auch mit der C-Jugend zu einer Erstligapartie auflaufen – die drei Punkte würden sie dennoch entführen.

Nicht wirklich besser wurde das Wochenende am frühen Sonntag. Nach schwacher Leistung unterlag unsere U19 dem Wuppertaler SV mit 0:2. Nachdem das erste Spiel der Jungs aufgrund einer Japan-Reise verlegt wurde, war diese Partie somit auch für sie der Saisonauftakt. Im Franz-Kremer-Stadion schaffte es der FC-Nachwuchs nicht, den Gast aus dem Bergischen Land spielerisch zu dominieren und zog in der zweikampfbetonten Partie verdient den Kürzeren. Der WSV drehte nach der Pause auf und ging durch einen sehenswerten Schlenzer in den Giebel in Führung. Eine der zahllosen Kontergelegenheit nutzten die Gäste, während der FC vor dem gegnerischen Tor zu selten auftauchte und dabei auch noch kläglich scheiterte. Auf die Schadt-Elf wartet eine Menge Arbeit, um in eine der letzten Saison vergleichbare Form zu kommen.

Fotos beider Begegnungen in der Fotosektion.

Neue Saison, neue Bilder

Abgelegt unter: Allgemein — admin at 5:11 pm on Montag, August 16, 2010

Solange hier noch auf dieser Frequenz gefunkt wird, wird’s auch weiterhin Bilder geben. In dieser Saison starten wir direkt mit einem vielfältigen Angebot: Der Saisonstart der Amateure gegen die Zweitvertretung Borussia Dortmunds sowie das Pokalabenteuer der Profis in Meuselwitz sind jetzt auf unserer Seite verfügbar. Ebenfalls könnt ihr euch aus der Vorbereitung die Profis beim LigaTotal-Cup (Auf Schalke), die Amas gegen die Reserve von Hannover 96 (Franz-Kremer-Stadion) sowie Hoppingbilder rund um das FC-Trainingslager (Maribor, Gorica, Villach) anschauen.

Viel Spaß!

U19. FVM-Pokalsieger

Abgelegt unter: Allgemein — admin at 9:53 pm on Mittwoch, Juni 9, 2010

Die U19 des 1.FC Köln konnte am heutigen Abend durch ein 3:1-Erfolg über die U19 aus Leverkusen ihren Titel als FVM-Pokalsieger erfolgreich verteidigen. Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, schlugen die Jungs den Lokalrivalen vom Autobahnkreuz auch im dritten Pflichtspiel und sicherten sich somit nicht nur den Pokaltriumph, sondern auch die Qualifikation für den DFB-Pokal in der nächsten Saison.

Vor über 1000 Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion brachte Torjäger Mark Uth die Geissböcke nach einem groben Abwehrpatzer der Gäste in Front, Kapitän Andreas Akbari erhöhte noch vor der Pause durch einen berechtigten Handelfmeter (der Verursacher Steffen erhielt obendrein noch die Rote Karte) auf 2:0. Christian Clemens sorgte dann kurz nach dem Wechsel für die Entscheidung in der Partie. Opper konnte noch für ein wenig Ergebniskosmetik auf Seiten der Gäste sorgen, aber letzten Endes war der FC-Erfolg nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

36 Bilder in der Fotosektion.

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